Unsere FAQs
Ihre Fragen - unsere Antworten rund um das Thema Sanierung
Seit wann gibt es münchen-sanieren.de?
münchen-sanieren.de ist eine Marke und Dienstleistungsplattform der ZS zuhause-sanieren.de GmbH und seit Januar 2026 online.
Welche Aufgaben übernimmt münchen-sanieren.de bei meinem Auftrag?
Als Generalübernehmer übernimmt münchen-sanieren.de den gesamten Prozess vom ersten Ortstermin und der Angebotserstellung über die Koordination der einzelnen Gewerke während der Projektphase, bis hin zur Endabnahme. Darüber hinaus sind wir für eine ständig begleitende Beratung, die Baudokumentation und Qualitätskontrolle zuständig. Wir stehen Ihnen auch nach Abschluss der erbrachten Leistung mit unserem fachlichen Rat zur Verfügung.
Wie erfolgt die Kostentransparenz?
Unsere Kostentransparenz beginnt bereits mit dem Einsatz unseres Kalkulationstools, das Ihnen auf Grundlage Ihrer eingegebenen Projektdaten eine erste realistische Preisspanne zur Orientierung liefert. Darauf aufbauend konkretisieren wir Ihr Sanierungsvorhaben in den persönlichen Gesprächen Schritt für Schritt und stimmen sämtliche Leistungsbestandteile präzise mit Ihnen ab, wobei wir jede Veränderung einzelner Kostenpositionen offen darstellen und nachvollziehbar erläutern. Im Rahmen der Endabnahme gehen unsere Bauexperten gemeinsam mit Ihnen sämtliche abgerechneten Leistungen im Detail durch, sodass Sie Ihr Sanierungsprojekt auch in finanzieller Hinsicht transparent und mit einem sicheren Gefühl abschließen können.
Was ist mit “Kundenorientierter Ausführungsplanung” gemeint?
Für uns stehen Sie als Kunde und Ihre Zufriedenheit konsequent im Mittelpunkt unseres Handelns. Auch wenn es im Verlauf eines Projekts zu klärungsbedürftigen Situationen kommen sollte, können Sie sich darauf verlassen, dass wir diese verantwortungsvoll und lösungsorientiert angehen. In solchen Momenten stehen wir Ihnen als verlässlicher Partner zur Seite und handeln jederzeit konsequent in Ihrem Interesse.
Was versteht münchen-sanieren.de unter einer termingerechten Ausführung?
Unter termingerechter Ausführung verstehen wir, dass die zeitliche Ausführung Ihres Sanierungsprojektes fristgerecht und von Anfang bis Ende in enger Absprache mit Ihnen erfolgt.
Was bedeutet die Zufriedenheitsgarantie von münchen-sanieren.de?
Wir denken nicht in einzelnen Aufträgen, sondern immer langfristig und möchten unseren Kunden eine Dienstleistung anbieten, wie auch wir sie erwarten würden. Das bedeutet, dass wir auch bei ihrem nächsten Sanierungsvorhaben der erste Ansprechpartner sein möchten und ihre Empfehlung auf Grund von hoher Zufriedenheit an einen weiteren potentiellen Kunden unser bestes Marketing ist.
Was ist der Kostenkalkulator und wie funktioniert dieser?
Damit Sie frühzeitig einschätzen können, welche Investition mit Ihrer Sanierung verbunden ist, stellen wir Ihnen auf unserer Website einen digitalen Kostenkalkulator zur Verfügung. Diese eigens entwickelte Anwendung für den Standort München unterstützt Sie ebenso wie uns und unsere Partnerbetriebe bei der strukturierten Vorbereitung Ihres Projekts. Für uns bildet der Kalkulator den ersten digitalen Baustein auf dem Weg zur konkreten Umsetzung, da er Abläufe effizient gestaltet und Ressourcen gezielt einsetzt. Gleichzeitig profitieren Sie von einer hohen Kostentransparenz. Das Tool wird kontinuierlich gemeinsam mit unseren Bauingenieuren und Handwerksmeistern weiterentwickelt und aktualisiert, sodass Sie schnell einen fundierten und zugleich detaillierten Überblick über die zu erwartenden Aufwendungen erhalten.
Wie berechnen sich die Kosten beim Kostenkalkulator?
Die Kostenschätzung basiert auf den Preisen für Beauftragungen über münchen-sanieren.de in den letzten 6 Monaten. Die Kostenschätzung berücksichtigt einen einfachen Sanierungsstandard und enthält die Lohn- und Materialkosten inkl. MwSt. Die hinterlegten Werte werden fortlaufend angepasst, sodass Sie sicher sein können, immer aktuelle Angebote von uns zu erhalten.
Was ist ein Generalübernehmer?
Ein Generalübernehmer ist hauptsächlich der Koordinator für ein Bauvorhaben, ist aber am Bauprozess selbst nicht beteiligt. Er übernimmt keine bauliche Eigenleistung, sondern führt Werkleistungen aus, d.h. er vergibt Aufgaben an Dritte, also in unserem Fall an ausgewählte und zertifizierte Partnerunternehmen von münchen-sanieren.de.
Wie erfolgt die Baudokumentation?
Unsere Baudokumentation erfolgt digital. Die ausführenden Gewerke/unsere Partnerunternehmen teilen uns die Baufortschritte regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) mit. Zudem kontrollieren unsere festangestellten Bauleiter regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) die ausgeführten Arbeiten und den Baufortschritt.
Wie erfolgt die Qualitätskontrolle?
Unsere interne Qualitätskontrolle erfolgt im engen Austausch unserer Bauexperten und Bauingenieure mit den ausführenden Partnerunternehmen. So können Sie sich sicher sein, dass Ihr Sanierungsvorhaben durch eine zusätzliche Qualitätskontrolle gelingt und wir informiert werden, sollte es doch mal zu einem Problem kommen und eine Handlung von unserer Seite erforderlich sein.
Wie erfolgt die Endabnahme?
Die Endabnahme wird gemeinsam vom ausführenden Gewerk beziehungsweise unserem Partnerunternehmen sowie unseren Sanierungsexperten und Bauingenieuren durchgeführt. Sämtliche beauftragten Leistungen werden dabei im Detail geprüft und sowohl schriftlich als auch fotografisch dokumentiert. Erst wenn alle Arbeiten ordnungsgemäß abgeschlossen sind und Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, entspricht das Projekt unserem eigenen Qualitätsanspruch und unserer unternehmerischen Haltung.
Durch die Digitalisierung welcher Prozesse ergibt sich eine Zeit- und Kostenersparnis?
Durch folgende Digitalisierungsmaßnahmen erfolgen zum Teil erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse: Kostenkalkulator, digitale Baudokumentation, digitale Kommunikation mit unseren Partnerunternehmen, digitale Angebots- und Rechnungsstellung.
Was ist der Unterschied zwischen modernisieren, renovieren und sanieren?
Renovieren beschreibt Maßnahmen zur optischen Aufwertung und Instandsetzung von Wohnräumen mit dem Ziel, das Wohnambiente zu verbessern. Im Vordergrund stehen klassische Schönheitsreparaturen sowie Maler- und Bodenarbeiten. Typische Beispiele sind das Streichen von Fenstern und Türen, das Verlegen neuer Bodenbeläge oder das Tapezieren, Glätten beziehungsweise Kalken von Wänden.
Modernisieren geht darüber hinaus und zielt auf eine technische oder funktionale Verbesserung der Immobilie ab. Der Wohnkomfort wird gesteigert und das Gebäude nachhaltig an aktuelle Standards angepasst. Dazu zählt auch die energetische Optimierung, um den Energieverbrauch dauerhaft zu senken. Übliche Modernisierungsmaßnahmen sind der Austausch der Heizungsanlage, der Einbau neuer Fenster oder die Dämmung von Dach und Außenwänden.
Sanieren umfasst die fachgerechte Beseitigung substantieller Mängel oder Schäden, um mindestens den ursprünglichen Zustand und die Gebrauchstauglichkeit der Immobilie wiederherzustellen. Solche Maßnahmen sind häufig technisch anspruchsvoll und erfordern spezialisiertes Know-how, tragen jedoch maßgeblich zur Werterhaltung und Wertsteigerung bei. Typische Beispiele sind die Trockenlegung feuchter Keller, die Beseitigung von Schimmel und Undichtigkeiten oder die Instandsetzung eines beschädigten Daches.
Was ist der Unterschied zwischen "Einzelnes Gewerk", "Teilsanierung" und "Komplettsanierung"?
Einzelnes Gewerk bedeutet eine Bauleistung für spezielle Arbeiten, wie z.B. Malerarbeiten. Teilsanierungen umfassen nur einen Bau- bzw. Gebäudeteil, z.B. die Fassade oder das Erdgeschoss. Komplettsanierungen umfassen das komplette Gebäude, welches durch die Sanierungsarbeiten mehrerer Gewerke in einen neuwertigen Zustand beziehungsweise technisch auf einen aktuellen Stand gebracht wird.
Was ist mit “strukturierter und detaillierter Sanierungsplanung” gemeint?
Eine strukturierte und detaillierte Planung Ihres Sanierungsvorhabens beginnt idealerweise mit Ihren Eingaben in unserem Kostenkalkulator. Auf dieser Grundlage vereinbaren wir ein persönliches Beratungsgespräch, in dem wir Ihr Projekt umfassend analysieren und konkretisieren. In diesem Termin stimmen wir zudem eine Vor-Ort-Besichtigung mit einem unserer Sanierungsexperten ab, damit wir die baulichen Gegebenheiten fundiert bewerten können. Nach dem Ortstermin erhalten Sie ein verbindlich kalkuliertes Angebot. Mit Ihrer Beauftragung ist die Vorplanungsphase abgeschlossen. Im nächsten Schritt erstellen wir die detaillierte Ausführungsplanung, bei der insbesondere die Koordination sämtlicher beteiligter Gewerke im Fokus steht. Nach Abschluss dieser Planungsphase erhalten Sie einen Bauzeitenplan, der alle vorgesehenen Maßnahmen und Abläufe transparent darstellt. Die Umsetzung der Arbeiten wird durch eine laufende Baudokumentation sowie regelmäßige interne Qualitätsprüfungen durch unsere Sanierungsexperten begleitet. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Abnahmegespräch mit dem zuständigen Sanierungsexperten. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch über die Abnahme hinaus weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.
Was kostet eine Sanierung pro qm?
Bei „mittlerem“ Standard 1.500,00 – 2.000,00 Euro (ohne Heizung, Dach, Fenster)
Was kostet eine Badsanierung pro qm?
Bei „mittlerem“ Standard 4.000,00 – 5.000,00 Euro
Wie lange dauert eine komplette Badsanierung?
Eine komplette Badsanierung dauert in der Regel ca. 3 – 4 Wochen.
Wie kann ich die Kosten bei meinem Sanierungsvorhaben reduzieren?
Sie können Eigenleistungen erbringen, z.B. durch Abbruch-, Maler- oder Reinigungsarbeiten.
Wie sieht ein Sanierungsfahrplan aus?
Ein tragfähiger Sanierungsfahrplan setzt stets ein ganzheitliches Konzept für die Immobilie sowie eine fundierte Beratung durch einen Energie- oder Heizungsexperten voraus. Am Anfang steht die systematische Analyse der energetischen Ausgangssituation des Gebäudes. Auf dieser Grundlage entwickelt der Energieberater konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bis hin zu einer umfassenden energetischen Sanierung und spricht eine fachlich begründete Empfehlung für ein geeignetes Heizsystem aus. Diese qualifizierte Beratung ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme staatlicher Förderprogramme. Ohne eine entsprechende Einbindung eines zugelassenen Energieberaters besteht kein Anspruch auf Bundesfördermittel. Positiv ist, dass auch die Energieberatung selbst staatlich bezuschusst wird.
Was muss ich bei einer energetischen Sanierung beachten?
Eine energetische Optimierung der Wohnung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der Austausch oder die Neuinstallation einer Heizungsanlage ansteht. Maßgeblich ist dabei der Grundsatz, dass nicht verbrauchte Energie die wirtschaftlichste Form der Energieeinsparung darstellt. Durch die Dämmung von Dach- und Außenflächen sowie den Einbau moderner Mehrfachverglasungen lässt sich der Energiebedarf deutlich reduzieren. Vor diesem Hintergrund ist es fachlich empfehlenswert, einen qualifizierten Energieexperten einzubinden, da die Auswahl des geeigneten Heizsystems stets im Zusammenhang mit dem energetischen Zustand und der baulichen Struktur des Gebäudes erfolgen sollte.
Welche Förderprogramme und Zuschüsse gibt es?
Unser umfangreiches Netzwerk aus zertifizierten Energieberatern ermöglicht eine maßgeschneiderte und ganzheitliche Beratung für Förderprogramme der KfW – optimale Lösungen für Ihre Sanierungs- und Energieeffizienzprojekte.
Gebäudeenergiegesetz: Bin ich verpflichtet, sofort auf das Gebäudeenergiegesetz zu reagieren?
Das „Gebäudeenergiegesetz“, auch Heizungsgesetz genannt, wurde im April 23 verabschiedet und tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Es bezieht sich allerdings nur auf neu eingebaute Heizungen in Bestandsgebäuden und für Neubauten. Bestehende Heizungen mit fossilen Rohstoffen, also in der Hauptsache Öl und Gas, dürfen noch bis 2045 weiterbetrieben werden. Sie dürfen auch bis dahin repariert werden.
Was bedeutet die 65 % Regelung?
Ab Januar 2024 sollen neue Heizungen zu 65% mit erneuerbarer Energie aus Wind, Sonne, Wasser, Geothermie oder Biogas heizen. Das geht über den Einbau einer elektrischen Wärmepumpe, einer Heizung mit Biomasse (z.B. Pellets oder Holz), den Anschluss an das Fernwärmenetz, eine Stromdirektheizung oder durch eine Gasheizung, die mit Biogas oder Wasserstoff betrieben wird.
Wie lange darf ich noch eine Öl- oder Gasheizung reparieren lassen?
Eine bestehende fossile Heizungsanlage auf Basis von Öl oder Gas darf grundsätzlich noch bis zum Jahr 2045 instandgesetzt werden. Wird jedoch ein vollständiger Austausch erforderlich, ist für eine Übergangszeit von bis zu fünf Jahren weiterhin ein fossiler Betrieb zulässig. Gleichzeitig erhöht sich ab 2029 schrittweise der gesetzlich vorgeschriebene Anteil erneuerbarer Energien. Vor diesem Hintergrund kann es sinnvoll sein, bei der Neuinstallation einer Gasheizung auf eine wasserstofffähige Ausführung zu achten, insbesondere wenn perspektivisch ein Ausbau der kommunalen Wasserstoffinfrastruktur vorgesehen ist.
Wie sieht es mit der Fernwärme aus?
Wer bereits an ein Fernwärmenetz angeschlossen ist, muss hinsichtlich der gesetzlichen Vorgaben zum Einsatz erneuerbarer Energien nicht selbst aktiv werden, da die Versorger verpflichtet sind, den Anteil regenerativer Energie schrittweise auf 65 Prozent anzuheben. Zudem sind auch kleinere Städte und Kommunen bis Ende 2028 dazu angehalten, konkrete Wärmeplanungen vorzulegen, in denen unter anderem der Ausbau der Fernwärmeinfrastruktur definiert wird. Besteht die Möglichkeit eines Netzanschlusses, sollte diese Option daher sorgfältig geprüft werden. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die erforderlichen Investitionen in Ausbau und Modernisierung der Netze langfristig Auswirkungen auf die Preisentwicklung der Fernwärme haben können.
Wann kommt für mich eine Wärmepumpe in Betracht?
Wärmepumpen galten lange Zeit vor allem als geeignete Lösung für Neubauten mit Flächenheizsystemen wie einer Fußbodenheizung. Diese Einschätzung ist inzwischen überholt. Moderne Wärmepumpensysteme arbeiten deutlich effizienter und können unter bestimmten Voraussetzungen auch in Bestandsgebäuden wirtschaftlich eingesetzt werden. Besonders im Einfamilienhaus bietet sich zusätzlich die Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher an, da der selbst erzeugte Strom den Betrieb der Wärmepumpe optimiert und die laufenden Energiekosten reduziert. In einzelnen Wohnungen innerhalb von Mehrfamilienhäusern ist der Einsatz hingegen meist weniger praktikabel. Eine sinnvolle Alternative kann hier eine gemeinschaftliche Lösung sein, bei der mehrere Parteien im Rahmen eines Quartierskonzepts zusammenarbeiten.
Kann man auch alte Häuser mit einer Wärmepumpe heizen?
Wer nicht gerade in einem denkmalgeschützten, sehr alten Haus wohnt, kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass er eine Wärmepumpe betreiben kann. Denn neue Wärmepumpen sind inzwischen so effektiv, dass sie auch in Altbauten helfen können. Aber die Eigentümer älterer Häuser, vor allem solcher mit einem Heizwärmeverbrauch von über 150 kWh pro Quadratmeter und Jahr, müssen ein Gesamtkonzept für die energetische Sanierung haben. Denn damit sich der Einbau und Betrieb einer Wärmepumpe amortisiert, sollte auch die Isolierung von Wänden, Dach und Fenstern auf dem neuesten Stand sein.
Welche Förderung bekomme ich vom Staat für eine neue Heizung?
Bei einer Investition von 30.000 Euro in eine neue Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien ist eine Förderung von bis zu 70 Prozent möglich. Das entspricht einem maximalen Zuschuss von 21.000 Euro. Für Mehrfamilienhäuser gelten gestaffelte Förderobergrenzen: Für die erste Wohneinheit können Investitionskosten bis zu 30.000 Euro berücksichtigt werden, für die zweite bis zur sechsten Einheit jeweils bis zu 10.000 Euro und ab der siebten Einheit jeweils bis zu 3.000 Euro. Wohneigentümer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro können darüber hinaus einen zusätzlichen Einkommensbonus in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten erhalten.
Unterscheidet sich die Förderung des Staates je nach Heizungstyp?
Nur die im GEG erwähnten Heizungstypen auf Basis regenerativer Energie werden gefördert, also zum Beispiel Wärmepumpen und die direkte Stromheizung mit regenerativer Energie. Neue Öl- und Gasheizungen sind von einer Förderung ausgeschlossen. Das gilt selbst, wenn die Gasheizung mit Biogas betrieben wird. Anteilsweise kann nur die Umrüstung auf Wasserstoff (H2-ready) bezuschusst werden.
Kann ich in jedem Haus Wasserstoff nutzen?
Prinzipiell ja, also wenn der Gasbrenner für Wasserstoff umrüstbar ist (H2-ready). Aber sowohl die Herstellung als auch der Transport von Wasserstoff ist komplex und teurer als andere Energieträger. Heizungsexperten raten deswegen davon ab, auf Wasserstoff zu setzen, auch weil Gasleitungen für den Transport von Wasserstoff erst umgebaut werden müssen.
Darf ich grüne Gase wie Biomethan nutzen?
Natürlich. Verbraucher können ihre Heizung mit Biomasse, also Biomethan oder biogenen Flüssiggasen oder mit Wasserstoff betreiben. Hierbei muss beachtet werden, dass 65 Prozent der verfeuerten Gase aus regenerativer Herstellung kommen, also nicht fossiler Natur sind. Biogas ist allerdings noch ein knapper und deswegen auch kostenintensiver Rohstoff.
Was geschieht mit einer neuen Gasheizung?
Zunächst besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf, da eine bestehende fossile Heizungsanlage erst spätestens bis 2045 durch ein System auf Basis erneuerbarer Energien ersetzt werden muss. Vor diesem Hintergrund kann es sinnvoll sein, die strategischen Planungen der örtlichen Stadtwerke aufmerksam zu verfolgen. Sollte perspektivisch ein Anschluss an ein Fernwärmenetz möglich sein, kann ein vorzeitiger Wechsel wirtschaftlich sinnvoll sein, selbst wenn die vorhandene Heizung noch vergleichsweise neu ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass fossile Energieträger wie Erdgas mittelfristig mit steigenden Kosten verbunden sein werden, insbesondere infolge der sukzessiv ansteigenden CO₂-Bepreisung auf EU-Ebene.
Wann eignet sich eine Pellet-Heizung?
Der Umstieg auf das Heizen mit Pellets kann sich insbesondere für ältere Gebäude mit einer ineffektiven Heizungsinstallation lohnen, weil hier höhere Vorlauftemperaturen nötig sind. Es gibt jedoch zwei wesentliche Nachteile einer Pelletheizung: Zum einen muss ein ständiger Vorrat an Holzpellets bereitstehen, der seinerseits einen gewissen Platz erfordert. Zum anderen verbrennen die Pellets nicht ganz ohne Rückstände, die Asche muss also auch entsorgt werden.
Hilft mir Solarthermie beim Heizen?
Unter Solarthermie versteht man das Aufheizen von Wasser durch die direkte Bestrahlung durch die Sonne, zum Beispiel auf dem Dach. Für das von der Sonne erwärmte Wasser braucht es keinen zusätzlichen Strom. In der Regel wird nur das Brauchwasser, z.B. zum Waschen und Duschen erwärmt. Das spart deutlich Strom und lohnt sich vor allem für Familien mit drei und mehr Personen.